Geschichte

18. Jh. v. Chr.: Anfänge des chinesischen Reiches

 

1066 - 256 v. Chr.: Politisch zersplitterte, aber kulturgeschichtlich wichtige Zhou-Dynastie (Konfuzius, Laotse).

 

221 v. Chr.:Erste Einigung des Landes unter der Qin-Dynastie (daraus abgeleitet auch der Ländername "China"); sie bleibt in der darauffolgenden Han-Dynastie (206 v. Chr. - 220 n. Chr.) erhalten. Darauf folgt eine erneute Epoche des Zerfalls und teilweiser Fremdherrschaft.

 

581: Sui-Dynastie: China wird wieder vereint.

 

618 - 907: Tang-Zeit: außenpolitische Öffnung und kulturelle Blüte (Dichter Li Bai und Du Fu)

 

960 - 1279: Nach kurzer Zeit des Niedergangs tritt unter den Song-Kaisern eine kulturell fruchtbare (Philosophie: Neokonfuzianer), aber außenpolitisch instabile Lage ein, die 1127 zum Verlust des nördlichen Reichsteiles an sinisierte Nomaden führt.

 

1279 - 1368: Nach dem Siegeszug des Dschingis Khan beherrschen die Mongolen für ein Jahrhundert China (Yuan-Dynastie).

 

1368 - 1644: Chinesische Ming-Dynastie schüttelt die Fremdherrschaft ab.

 

1644 - 1911: Nach nahezu 300-jähriger Herrschaftszeit wird die Ming-Dynastie durch die Qing- Dynastie der Mandschu ersetzt, die China erneut unter Fremdherrschaft bringt.

 

1842: Erste Niederlage Chinas gegen den Westen im Opiumkrieg

 

1900: Boxeraufstand mit Hassausbrüchen gegen alles Fremde und Ausländische.
Februar 1912:Nach dem Sturz der Mandschu-Dynastie durch die von Sun Yatsen geführte Revolution, Ausrufung der Republik unter ihrem ersten Präsidenten Yuan Shikai.

 

1916 - 1925: China unter der Herrschaft der Kriegsherren im Norden.

 

1923: Zusammenschluss der Kuomintang (Nationale Volkspartei) und der 1921 gegründeten Kommunistischen Partei Chinas

 

1927: Nationalisten unter Chiang Kai-shek beenden dieses Bündnis und erobern ein Jahr später Peking.

 

1936: Die anschließende Zeit des Bürgerkriegs zwischen den Nationalisten und Kommunisten wird nach dem sog. Xian-Zwischenfall durch eine nationale Front gegen Japan vorerst überwunden; nach der Kapitulation Japans erneut Bürgerkrieg.

 

1949: Maos Sieg führt zur Ausrufung der Volksrepublik China, Chiang Kai-shek zieht sich mit Restgruppen der Nationalisten auf die Insel Taiwan zurück.

 

Bis September 1976: Mao-Ära: Bodenreformbewegung 1949 - 52, Genossenschaftsbewegung

 

1951 - 56, "Großer Sprung nach Vorn" und Volkskommunenbewegung 1958, 

 

1966 - 1976: Kulturrevolution

 

Dezember 1978: Nach schweren Auseinandersetzungen kann die Gruppe um Deng Xiaoping auf der 3. Plenarsitzung des XI. Zentralkomitees ihr Reformkonzept durchsetzen und sich in der Folgezeit konsolidieren.

 

1980 / 1981: Nachfolger Maos, Hua Guofeng, muss seine Ämter als Regierungschef an Zhao Ziyang und als Parteivorsitzender an Hu Yaobang abgeben, der seinerseits im Januar 1987 zugunsten von Zhao Ziyang zurücktreten muss.

 

4. Juni 1989: Nach der gewaltsamen Niederschlagung des als "Konterrevolutionäre Rebellion" bezeichneten Studenten- und Volksaufstandes wird der reformfreundliche MP Zhao Ziyang seiner Ämter enthoben und steht seither unter Hausarrest. Neuer Generalsekretär der KPCh wird Jiang Zemin, der im Herbst 1989 nach Rücktritt Deng Xiaopings von seinem Posten als Vorsitzender der Zentralen Militärkommission der KPCh auch dieses Amt übernimmt.

 

März 1993: Jiang Zemin wird zum Staatspräsidenten gewählt und 1998 in diesem Amt bestätigt.

 

01.07.1997: Rückgabe von Hongkong

 

20.12.1999: Rückgabe von Macau

 

11.12.2001: Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation (WTO)

 

November 2002: Hu Jintao wird beim KP-Parteitag zum neuen KP-Generalsekretär gewählt.

 

März 2003: Hu Jintao wird beim NVK-Plenum zum neuen Staatspräsidenten gewählt.

 

September 2004: Hu Jintao wird zum Vorsitzenden der Zentralen Militärkommission der Partei gewählt

 

März 2005: Hu Jintao übernimmt formell die Funktion des Vorsitzenden der Staatlichen Zentralen Militärkommission von Jiang Zemin und vereinigt damit die wichtigsten drei Funktionen im Staat in seiner Person

 

Seit 2013: Staatsoberhaupt: Präsident Xi Jinping 

Regierungschef: Ministerpräsident des Staatsrats Li Keqiang

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