Tibet mit Xining-Lhasa-Bahn
8 Tage-Privatreise ab € 2.425
Highlights
- Höchste Eisenbahn der Erde
- Potala-Palast Klosters Sera
- Jokhang-Tempel, Ritualweg
- Heiliger Yamdrok-See
- Kloster Palkor Choide in Gyantse
- Residenz des Panchen Lama
- Boutique und First Class Hotels
- Verkehrsmittel: Bahn und PKW

Tibet mit Xining-Lhasa-Bahn
Mit dem Zug reisen Sie von Xining nach Lhasa.
Eine einmalige Strecke durch ewiges Eis mit atemberaubenden Ausblicken auf die schneebedeckten Berge und die Panoramen Tibets.
Auf dem Dach der Welt erleben Sie Highlights tibetischer Kultur, Religion, Geschichte und Natur.

Programm
1. Tag Xining
Ankunft in Xining. Transfer zum Hotel.
2. Xining - Golmud: Tibetbahn
Besuch des Kumbum Gelbmützenklosters, in dem der Dalai Lama seine Kindheit verbrachte. Transfer zum Bahnhof (der Zug verfügt über Speisewagen, wir empfehlen aber Proviant mitzunehmen). Fahrt mit der Tibet-Bahn nach Lhasa (1.972 km, Dauer 19 Stunden).
Sie haben einen Schlafplatz im „Soft Sleeper", ein komfortables Vier-Bett-Abteil (zwei Doppelstockbetten) mit abschließbarer Kabinentür. Die erste Etappe führt quer durch die Provinz Qinghai nach Golmud. Übernachtung im Zug. (F/M)
Qinghai-Tibet Bahn
Die im Westen wegen des Zielbahnhofs Lhasa-Bahn, auch Tibet-Bahn, genannte Eisenbahnstrecke in der Volksrepublik China verbindet Xining, die Hauptstadt der Provinz Qinghai, mit Lhasa, der Hauptstadt des Autonomen Gebietes Tibet. Die Gesamtstrecke geht über 1972 km — mit den beiden Teilabschnitten Xining–Golmud (829 km, 6 Stunden) und Golmud–Lhasa (1142 km, 13,49 Stunden). Mit einem Scheitelpunkt von 5.072 Metern ist sie die höchstgelegene Bahnstrecke der Welt. An ihr liegen ebenfalls der höchstgelegene Bahnhof der Welt (Tanggula, 5.068 m) und der höchstgelegene Tunnel der Welt (4.905 m). In Höhen von mehr als 4.000 Metern verlaufen rund 960 km des Streckenabschnitts von Golmud bis Lhasa. Von Peking kommend benötigt der Zug 48 Stunden.
Der beliebteste Zug Z8991: 21:50 Abfahrt von Xining, 17:39+1 Ankunft in Lhasa
Der Zug verfügt über Klimaanlage, Speisewagen, Waschräume und Toiletten mit fließendem Wasser. Die Tibet-Bahn ist mit zwei Sauerstoffversorgungssystemen ausgestattet. Das eine kann den Sauerstoffgehalt der Luft in jedem Waggon auf durchschnittlich 23 Prozent bringen. Beim zweiten können die Passagiere direkt durch separate Anschlüsse Sauerstoff einatmen – ganz wie bei den Sauerstoffmasken in einem Flugzeug. Außerdem reisen in jedem Zug zwei Ärzte mit.
3. Tag Golmud – Lhasa
Am Morgen erreichen Sie Tuotuohe. Dann geht es hinauf zum Pass Tanggu La und durch den Tunnel am Scheitelpunkt der Strecke, 5072 m. Das Kunlun-Gebirge bleibt zurück.
Die Ausblicke auf eine fantastische Landschaft mit Geröllwüsten oder auf schneebedeckte Berge in den Hochplateaus sind einmalig. Schließlich erreichen Sie Lhasa, 3680 m. Begrüßung durch unsere örtliche Reiseleitung und Transfer zum Hotel. (A)
4. Tag Lhasa
Fahrt zum Potala-Palast. Hier residierten seit der Erbauung 1645 die Dalai Lamas als religiöse und weltliche Herrscher. Besichtigung des Klosters Sera. Zum Ausklang des Tages Bummel durch den Norbulingka (Edelsteingarten). (F/M)
5. Tag Lhasa
Besuch des Klosters Drepung. Es galt lange Zeit als politische Hochburg der Gelbmützenlamas und war wahrscheinlich einst das größte Kloster der Welt. Weiter geht es zum Jokhang-Tempel. Er ist der älteste Gebäudekomplex der Stadt. Umrundet wird der Jokhang-Tempel vom heiligen Ritualweg Barkhor. Sie werden erleben, wie unzählige Gläubige auf dem 800 m langen Pilgerweg, sich der Länge nach in den Staub werfend und unablässig Gebete murmelnd, den Jokhang-Tempel umrunden. (F/M)
6. Tag Lhasa – Gyantse - Shigatse
Sie überqueren den fast 5.000 m hohen Pass Karo und fahren am türkisgrünen Yamdrok-See vorbei in das Tsangpo-Tal und weiter nach Gyantse (4.070 m). Dort besichtigen Sie die urtümlichste Stadt Tibets mit dem Kloster Palkor Choide, dem Kumbum Tschörten, Markt und traditionellen Straßen und Häuserreihen. Weiterfahrt nach Shigatse (3.900 m). (F/M)
7. Tag Shigatse – Lhasa
Besichtigung des Tashilhünpo-Klosters, der Residenz des Panchen Lama, mit goldenen Statuen, kostbaren Schriften und Reliquienschreinen. Am Fluss Yarlung-Tsangpo entlang fahren Sie nach Lhasa zurück. (F/M)
8. Tag Rückflug oder Weiterreise
Transfer und Rückflug oder Fortsetzung unserer Reise „Provinz Yunnan“ (F)
Leistungen
- Tibet-Bahn Xining - Lhasa, Schlafwagen (1. Klasse, 4-Bett-Abteil)
- Transfers und Besichtigungsfahrten in PKW/Kleinbussen mit Klimaanlage
- Übernachtungen in Hotels lt. Programm
- Verpflegung lt. Reiseverlauf (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
- Besichtigungsprogramm
- Eintrittsgelder
- Englischsprachige Reiseleitung vor Ort
- Tibet-Permit
- Informationsmaterial zur Reise
Extras
- Flug nach China (Gerne bieten wir Ihnen den Flug in Economy- oder Business-Class zu interessanten Konditionen mit einer renommierten Airline an.)
- Deutschsprachige Reiselietung auf Anfrage
Hotels
Xining: Changjiang International Hotel ***
Lhasa: Thangka ***
Shigatse: Tashi Choeta Hotel ***

Feedback
Ludger Hindelang mit 5 Mitreisenden
Um es vorweg zu sagen: Diese Tibetreise mit Yunnan, leicht modifiziert gegenüber dem Katalog und ergänzt um Aufenthalte in Beijing und Shanghai war eine Traumreise, die unsere Erwartungen weit übertraf. Einige von uns waren schon mehrmals in China, aber Tibet und Yunnan ist nicht „China“, wie man es kennt bzw. sich vorstellt . Wir erlebten eine andere Kultur und eine bezaubernde Landschaft, keine „austauschbaren“ chinesischen Städte. Die ausgezeichneten Reiseführer vor Ort brachten uns all dies näher.
Übrigens, die jeweilige „Übernahme“ vor Ort (wir hatten keine durchgängige Begleitung) klappte reibungslos und wo wird man einmal aus Deutschland von der Reiseagentur im Hotel (in Lhasa) angerufen und nach dem Verlauf der bisherigen Reise gefragt. Die Reiseführer (und sympathischen Busfahrer) reagierten äußerst flexibel auf unsere gelegentlichen Sonderwünsche (das ist ja der Vorteil einer Privatreise!) und waren sehr hilfsbereit, wenn es mal etwas zu erledigen oder zu besorgen ging (und wenn es nur um eine Torte und eine Flasche Rotwein ging, die auf 5020m Höhe am Kharola-Pass zum Geburtstag genossen wurden). Außerdem gab es immer wieder ausreichend Zeit, in der wir auf eigene Faust „losziehen“ konnten. So erkundigten wir z.B. in Gyantse die Festung (Dzong) und die malerische Altstadt. ( Bemerkung: Die Reiseroute von Lhasa gegen den Uhrzeigersinn, d.h. erst nach Shigatse , dann Gyantse –Lhasa/Tsetang, bringt Vorteile: In Gyantse hat man mehr Zeit , am Kharola-Pass ist man morgens noch fast allein und entlang des Yamdrok-See fährt man gegen den Strom der Busse aus Lhasa)
Es gab viele besondere Ereignisse und Höhepunkte auf unserer Reise. Einige möchte ich doch hervorheben. Da ist zunächst die beeindruckende Bahnfahrt von Xining nach Lhasa, ein besonderes Erlebnis, wenn man dazu noch den Waggon mit einer Mittelschulklasse aus Lhasa teilt, die aus Chongqing von einem Liederfestival zurückkehrten. Lhasa mit dem Potala-Palast und den beeindruckenden Klöstern faszinierten (vor allem Kloster Ganden auf 4300m Höhe), auch wenn die starke Präsenz von Polizei und Militär doch bedrückten. In Shigatse war der Panchen Lama zu Besuch, was mit einem dreitägigen Klosterfest gefeiert wurde – und wir waren mitten drin. Durch gute Kontakte unserer Reiseführer war es uns immer wieder möglich in Klöstern/Tempeln zu fotografieren und auch „hinter die Kulissen“ zu sehen. So besichtigten wir auch ein Nonnenkloster in Tsetang mit allen Einrichtungen und Privaträumen. Von Touristen hier keine Spur.
Ein Höhepunkt, im wahrsten Sinne des Wortes, war die Fahrt von Gyantse über drei hohe Pässe (max. 5020m) und entlang dem Yamdrok-See, mit Picknick an einem der schönsten Aussichtspunkte. (Ich habe noch nie einen so tief türkisgrünen See gesehen).
Auch Yunnan bot viel, geprägt durch die vielen Minderheiten in Ihren farbenfrohen, malerischen Trachten und Gewändern. Auf dem lebhaften Montagsmarkt in Shaping zeigte sich die ganze Vielfalt. Die Fröhlichkeit und Traditionen kamen in Ihren Tänzen zum Ausdruck, die man vielerorts erleben konnte. Besichtigungen von Häusern und Wohnungen gaben einen tiefen Einblick in ihre Lebensweise. Die Dörfer in Shangri-La hinterließen den Eindruck man sei in die Schweiz verschlagen. Allerdings sind einige Orte, vor allem Lijiang, schon sehr kommerzialisiert und fest in „Chinesischer Touristenhand“. Einmalig war hingegen die Folkloreschau „Butterfly’s Dream“ in Dali, die auch Bestandteil der Olympiade-Eröffnungsfeier 2008 war.
Natürlich gehörten auch die mehrstündigen Wanderungen in Shangri-La im mystischen, hochgelegenen Potatso-Nationalpark (im Mai muss es hier traumhaft sein, wenn tausende von Azaleen und Rhododendren blühen) und im Steinwald bei Kunming mit seinen bizarren Felsformationen zu den Highlights. Ein imposantes Schauspiel bot die „Tigersprungschlucht“, wo sich gewaltige Wassermassen des Yangze durch die Engstelle stürzen.
Shanghai empfing uns zum Abschluss leider mit strömendem Regen, Massen von Menschen (Nationalfeiertage!) und unzähligen Baustellen (EXPO 2010!) - so war der berühmte Bund nicht zugänglich. Der Transrapid fuhr auch nur mit 301km/h (Energiesparmaßnahme außerhalb der Stoßzeiten). Aber das konnte der äußerst gelungenen Reise nichts mehr anhaben.
Das Wetter in Tibet war ausgezeichnet, Sonne, sommerlich warm bei ca. 20 °C (gefühlte 28 °C). In Yunnan war es etwas frischer und gelegentlich regnete es leicht.
Dr. Dagmar Lindner
Sehr geehrter Herr Chen,
zunächst heute, wie versprochen, ein schriftliches Dankeschön.
Für die versprochenen Fotos(auf CD) wird es noch dauern, denn über 3000 Digitalaufnahmen müssen ausgewertet werden.
Mein Traum: allein, nicht mehr ganz jung und gehbehindert nach Tibet, dem Dach der Welt, reisen zu wollen – wurde durch Sie, sehr geehrter Herr Chen, verwirklicht. Ich möchte mich bei Ihnen für Ihre individuelle Beratung, beginnend mit mehrfachen Gesprächen zur Touristikmesse in Leipzig, später telefonisch zwischen Leipzig und Hamburg, oft außerhalb der Geschäftszeit, ganz herzlich bedanken.
Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie für mich einen „maßgeschneiderten“ Reiseweg(Kunming, Dali, Lijiang, Shangri-La, Lhasa mit Shigatse und Gyantse, Xian und Peking) organisiert haben, der sowohl meine persönlichen Interessen(Besuch von Klöstern und Museen), als auch meinen „angeschlagenen“ Gesundheitszustand (Rollstuhltransport auf den Flughäfen, langsame Gewöhnung an Höhenlagen bis zu 5000m), berücksichtigt hat. Deshalb kenne ich die Symptome der sogenannten Höhenkrankheit auch nach der Reise nur aus der Literatur.
Jeder Tag dieser 24tägigen Toru war für mich ein Höhepunkt für sich, angefangen vom Steinwald in Kunming, den Bergseen in Dali und Lijiang bis zur Grabanlage des Han Jing Di in Xian.
Unvergesslich natürlich Tibet mit seinen zahlreichen interessanten Klöstern und die aufregende Fahrt mit der Tibet-Bahn, der höchstgelegenen Bahnlinie der Welt, entlang der Gebirgsketten mit schneebedeckten Gipfeln und Tierherden aus Schafen, Rindern und Yaks.
Ich lernte die Vorzüge einer individuellen Reise kennen und schätzen, sin es in den zauberhaften und malerischen Altstädten von Dali und Lijiang, in den Klöstern von Tibet oder der eindrucksvollen Hochgebirgslandschaft in und um Lhasa. Hier hatte ich viel mehr Zeit und Ruhe die spektakulären Eindrücke auf mich wirken zu lassen. Es war mir möglich, noch mehr meine Interessen in das Besichtigungsprogramm einbringen zu können, als es bei einer Gruppenreise möglich gewesen wäre. Folglich dauerte z.B. die Besichtigung der Grabanlage in Xian ca. 2,5 Stunden, anstelle der geplanten üblichen 1 Stunde. Bei dem anschließenden Besuch der Altstadt habe ich im sogenannten Moslemviertel den besten und zartesten Hammeleintopf meines Lebens gegessen. Ich erinnere mich gern an kleine Extras, z.B. das Foto-Shooting mit 2 abgerichteten Kormoranen auf meinen Armen am Erhai-See bei Dali.
Sicher erfordert auch ein begeisterter Fotograf, wie ich es bin, Verständnis und grenzenlose Geduld von Reiseleitern und PKW-Fahrern, diesen gilt ebenfalls mein Dank.
In Tibet fuhr ich im PKW grundsätzlich vorn auf dem Beifahrersitz, auf den nicht minder spektakulären Fahrten von Lhasa nach Shigatse und Gyantse, um alles „hautnah“ zu erleben und besser fotografieren zu können. Zusätzlich gab es manchen Stopp, z.B. bei den geschmückten Yaks während der Feldarbeit.
Auf meiner Reise erlebte ich viele liebenswürdig, zuvorkommende, hilfsbereite Einheimische, die mir gemeinsam mit der Reiseleiterin ermöglichten, die Klöster mit ihren unebenen steilen Wegen und Treppen, besuchen zu können.
Durch das gelungene Zusammenwirken Ihrer ausgezeichneten Planung und Organisation, dem fürsorglichen Zusammenwirken der verschiedenen Reiseagenturen vor Ort, den Mitarbeitern der China Airlines und Unterstützung der einheimischen Bevölkerung, fühlte ich mich als Einzelreisende während meiner Tour geborgen und mir wurden schöne unvergessliche Eindrücke ermöglicht. Durch diese Reise habe ich das Land mit seinen freundlichen Bewohnern sehr ins Herz geschlossen und freue mich schon auf meine nächste Einzelreise, organisiert durch Sie und China Hansa Travel.
Nochmals vielen Dank und Grüße aus Leipzig!

Reise Info
Klima in Tibet
In Tibet herrscht Hochlandklima mit großen Tagestemperaturschwankungen und viel Sonnenschein. Auch sind die Temperaturunterschiede zwischen dem Süden Tibets und dem Norden beträchtlich. Das angenehmste Klima ist in den tieferen Lagen des Südostens Tibets. Dort liegen auch die Städte Lhasa, Gyantse und Shigatse. Lhasa hat eine Durchschnittstemperatur von 8 Grad Celsius, Schigatse von 6,5 Grad. Nach Norden hin steigt das tibetische Plateau auf über 4.500 m Höhe an. Dort, in der nördlichen Hälfte Tibets, liegt die jährliche Durchschnittstemperatur unter 0 Grad (Permafrostgebiet)
Höhe in Tibet
Lhasa 3.650 m, Shigatse 3.850 m, Kloster Rongbuk 4.980 m, Mt. Everest 8.848 m, Kailash 6.638 m,.
Der Tanggula-Pass ist mit 5.072 m der höchste Punkt der Eisenbahnstrecke Xining - Lhasa.
Bei Ihrer Reise nur nach Lhasa halten Sie sich permanent über 3.500 m auf, bei Rundreisen überqueren Sie einen 5.000 m hohen Pass im Auto.
In einer Höhe von 3.600 m ist der Luftdruck wesentlich geringer als auf Meeresspiegelhöhe. Der Körper kann sich auf solche Umweltbedingungen einstellen, braucht jedoch seine Zeit dafür. Generell sollte man es daher die ersten Tage in Tibet ruhig angehen lassen, dem Körper Zeit geben, Anstrengungen vermeiden und reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen. Von Kurzatmigkeit und manchmal leichten Kopfschmerzen in den ersten Tagen auf dem Dach der Welt sollte man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die Beschwerden sollten nach einigen Tagen von allein verschwinden.
Gehen Sie Ihre ersten Tage in Tibet ruhig an.
Sauerstoffsysteme im Zug und in Tibet
Die Tibet-Bahn ist mit zwei Sauerstoffversorgungssystemen ausgestattet. Das eine kann den Sauerstoffgehalt der Luft in jedem Waggon auf durchschnittlich 23 Prozent bringen. Beim zweiten können die Passagiere direkt durch separate Anschlüsse Sauerstoff einatmen – ganz wie bei den Sauerstoffmasken in einem Flugzeug.
Sauerstoffflaschen werden bei einer Rundreise immer mitgeführt und sind auch in den Hotels erhältlich.
Einreise Tibet/China
Visumbefreiung: Bürger aus 45 Ländern (u.a. Deutschland, Österreich, Schweiz) können bis 31.12.2026 für touristische, geschäftliche und private Besuche visumfrei einreisen. Der Aufenthalt ist auf maximal 30 Tage pro Einreise beschränkt.
Visumpflicht: Für alle, die nicht unter die o.g. Befreiung fallen, bleibt die Visumpflicht bestehen.
Digitale Ankunftskarte: Vor der Einreise online auszufüllen (Website der Einwanderungsbehörde (https://s.nia.gov.cn/ArrivalCardFillingPC/entry-registation-home) App "NIA 12367", WeChat/Alipay).
Bei Nichtvorabfertigung bei Ankunft nachholbar (digital oder Papier).
Tibet Permit
Für Tibet benötigen ausländische Besucher eine Spezialgenehmigung namens Tibet Travel Permit bzw. Tibet Entry Permit. Der Antrag dafür kann ausschließlich für eine Pauschalreise vom Reiseveranstalter gestellt werden. Mit Buchungsbestätigung bekommt der Tibet-Besucher die weiteren Informationen vom Veranstalter China Hansa Travel, der sich um die Einholung der Spezialgenehmigung "Tibet Travel Permit" kümmert.
Sicherheitskontrollen
Powerbanks im Inlandsflug: Nur Geräte mit gültiger 3C-Zertifizierung (klar lesbares "CCC"-Logo) sind erlaubt. Geräte ohne Zertifikat, mit unleserlicher Kennzeichnung oder die von Rückrufaktionen betroffen sind, werden beschlagnahmt.
Bahnreisen: Das Mitführen von Messern ist im gesamten Gepäck strengstens verboten. Auch Nagelscheren und Sprays können bei Kontrollen konfisziert werden.
Kommunikation & Internet
Zugriff auf westliche Dienste: Nutzen Sie eine eSIM (z.B. von Airalo) oder ein Roaming-Paket Ihres Providers, um uneingeschränkten Internetzugang zu haben.
WeChat ist essentiell: Die App ist der wichtigste Messenger vor Ort und für die Kommunikation mit Reiseleitern unerlässlich. Laden Sie sie vor Abreise herunter. Eine Verifizierung (oft durch bestehenden Nutzer) ist nötig; Ihre Reiseleitung kann dabei vor Ort helfen.
Hinweis: Lokale SIM-Karten sind für Touristen aufgrund der Internet-Zensur weniger praktisch.
Zahlung
Bargeld: Euro in bar mitnehmen und am Flughafen wechseln. Akzeptanz von Bargeld nimmt ab.
Mobiles Bezahlen (empfohlen):
o Installieren Sie Alipay vorab.
o Verifizieren Sie sich und hinterlegen Sie eine ausländische Kreditkarte (VISA, Mastercard).
o Zahlen Sie per QR-Code-Scan.
o Limits & Gebühren: 3.000 CNY pro Transaktion, 50.000 CNY pro Monat. Keine Gebühr bei Transaktionen unter 200 CNY. 3% Gebühr bei Beträgen darüber.
Allgemeine Informationen A-Z
Botschaften
Deutschland: +86 10 8532 9000, Peking
Österreich: +86 10 6532 2061, Peking
Schweiz: +86 10 8532 8888, Peking
Einkaufen
Öffnungszeiten ca. 9-20 Uhr. Auf Märkten handeln üblich. Für echte Antiquitäten wird ein Ausfuhrzertifikat benötigt.
Flug & Gepäck
Inlandsflüge mit chinesischen Airlines (internationaler Standard).
Freigepäck i.d.R. 20 kg. Stabiles, abschließbares Gepäck wird dringend empfohlen aufgrund hoher Beschädigungsrisiken. Wertsachen und Wechselkleidung ins Handgepäck.
Gesundheit
Keine Impfungen vorgeschrieben, Hepatitis-Impfung wird empfohlen.
Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport abschließen.
Bei Reisen nach Tibet oder in andere Hochgebirgsregionen vorab ärztlichen Check durchführen lassen.
Klima & Kleidung
Beste Reisezeit: April-Juni und September-November.
Klima variiert extrem: Norden (kalte Winter, heiße Sommer), Süden (subtropisch). Regenkleidung immer mitnehmen. Für klimatisierte Räume leichten Pulli einpacken.
Netz & Strom
Spannung: 220V/50Hz. Steckdosen oft anders, Weltreiseadapter mitnehmen.
Notrufnummern
Polizei: 110, Unfallrettung: 120, Feuerwehr: 119.
Trinkgeld
In der Reisebranche üblich und erwartet. Empfehlung pro Person/Tag:
Reiseleiter: 50-70 RMB
Fahrer: 30-50 RMB
Währung
Landeswährung: Renminbi (RMB/Yuan). Einfuhr limitiert auf 20.000 RMB bzw. 5.000 USD/Euro-Gegenwert.
Kreditkarten (VISA/Mastercard) in größeren Hotels/Geschäften und über Alipay nutzbar. Bargeldabhebung an Geldautomaten (Bank of China) möglich.
Zoll
Pro Person erlaubt: 400 Zigaretten oder 50 Zigarren sowie 2 Flaschen Spirituosen (à 0,75l).
Galerie
Mit dem Zug aufs Dach der Welt
ButtonDie Qinghai-Lhasa-Bahn
ButtonDiese Fahrt erstreckt sich über 1.956 km und dauert ca. 24 Stunden
ButtonDie Ausblicke auf eine fantastische Landschaft
Tibet-Bahn
Speisewagen
Qinghai-Lhasa-Bahn
Bahnhof Lhasa
ButtonPotala-Palast
Lhasa
Potala Palast
Lhasa
Potala-Umrundung
Potala-Palast, Lhasa
Jokhang-Tempel
Lhasa
Jokhang-Tempel
Lhasa
Gläubige
Gebete murmelnd, Jokhang-Tempel
Gläubige
Gebete murmelnd, Jokhang-Tempel
Jokhang-Tempel-Umrundung
Lhasa, Tibet
Kloster-Fest
ButtonYamdrok-See
ButtonBegegnung
Tibet
Begegnung
unterwegs in Tibet
Begegnung
unterwegs in Tibet
Termine
April - Dezember zum Wunschtermin ab Xining bis Lhasa
Preis pro Person im Doppelzimmer ab 2.425,- €
| 1 Person | 2 - 3 Personen | 4 - 5 Personen | 6 - 8 Personen | 9 Personen | |
|---|---|---|---|---|---|
| pro Person im DZ | 3795 * | 2425 | 1795 | 1625 | 1495 |
| EZ-Zuschlag | 295 | 295 | 295 | 295 | |
| Aufpreis f. deutschsprachige Reiseleitung | 495 | 250 | 130 | 85 | 65 |
Teilnehmerzahl: mind. 2 Personen, Preis für 1 Person oder mehrere Personen auf Anfrage
Bis 30 Tage brauchen deutsche Staatsangehörige kein Visum mehr für China!
Suonam Norbu
Reiseleiter und Destination Manager Tibet
Experte für Tibetischen Hochlandtourismus
• Absolvent der Germanistikfakultät der Zweiten Pekinger Fremdsprachenhochschule
• Zertifizierter Hochland-Reiseleiter mit Spezialisierung auf Tibet
Fachkompetenzen
• Umfassendes Wissen über tibetische Kultur, Geschichte und Natur
• Mehr als zwei Jahrzehnten Berufserfahrung
• Regelmäßige Weiterbildungen in Europa zur Förderung des Tibet-Tourismus
Meine Hobbys
• Fotografie (Schwerpunkt tibetische Landschaften, Menschen und Kultur)
• Musik (tibetische und chinesische Musik)
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